Statements

Forschung und Wissenschaft

Forschung ist Bewegung die nie zu ende geht. Fluch oder Segen? Unter Data Mining versteht man die Anwendung von Methoden und Algorithmen zur möglichst automatischen Extraktion empirischer Zusammenhänge zwischen Planungsobjekten, deren Daten in einer hierfür aufgebauten Datenbasis bereitgestellt werden. Ein Algorithmus ist eine eindeutige Handlungsvorschrift zur Lösung einer Klasse von Inhalten und besteht aus vielen definierten Einzelschritten. Somit können sie mit einer gewissen Filtersouveränität zur Ausführung in einem Computerprogramm eingearbeitet, aber auch in Sprache formuliert werden. Bei der Problemlösung wird eine bestimmte Eingabe in eine bestimmte Ausgabe überführt. Die Middleware vermittelt zwischen mehreren anwendungsneutralen Programmen, dass die Komplexität dieser Applikationen und ihre Infrastruktur verborgen bleibt. Im Gegensatz zu niveautieferen Netzwerkdiensten, welche die einfache Kommunikation zwischen Rechnern handhaben, unterstützt Middleware die Kommunikation zwischen mehreren Prozessen.

Welche gesellschaftlichen Veränderungen und technologischen Entwicklungen sind zu erwarten und welche Signale für die zukünftige Gesellschaft sind bereits erkennbar und mit welchen aktuellen Technologien verknüpfbar? Welche ökologischen und ökonomischen Konsequenzen könnte ein Zukunftstrend haben? Welche ethischen Debatten müssen geführt werden? Wie werden die Zukunftsszenarien und Handlungsoptionen von Gesellschaft und Wissenschaft bewertet? Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat die Problematik erkannt und geht mit "ZukunftsForen" in den Dialog mit Wissenschaft, Politik und Bürgern.

Viele so genannte Zukunftsthemen der Wissenschaft sind in Wirklichkeit Reaktionen auf durch Wissenschaft und Technik entstandene Probleme, sie sind also Vergangenheitsbewältigung und Gegenwartsproblematik. Eine ihrer Grenzen bewusste Wissenschaft bietet auch nicht einfach technische Alternativen an, zwischen denen wir dann wählen können. Statt Möglichkeiten zu postulieren, von denen die wünschenswerten dann realisiert werden, untersucht sie selbstkritisch erst einmal, warum gerade dies die Alternativen und ob die behaupteten Möglichkeiten wirklich möglich sind. In unserem Zeitalter des Technikoptimismus und visionären Schlüsseltechnologien ist es oft gerade die Vielzahl wissenschaftlicher Diagnosen und Versprechungen, die politische Alternativen verschleiert.

Trotz genauester und unendlich exakter mathematischer Berechnungen ist die Zukunft extrem sensitiv von der Gegenwart abhängig, dass man keine zuverlässigen Prognosen für eine spätere Zeit stellen kann. Umsomehr sollte sich der Mensch der Auswirkungen seiner momentanen Taten bewußt sein und verantwortungsvoll für seine Kinder und Enkel handeln. Alte Kulturen wie die der Indianer haben keine Naturwissenschaften gebraucht, um mit den Mitmenschen und der Natur pfleglich, liebevoll und achtenswert umzugehen, daß für alle folgenden Generationen die Reinheit und Lebenswertigkeit erhalten bleibt. Heute muss dem Volk alles naturwissenschaftlich bewiesen werden - und sie verstehen es trotzdem nicht! Engstirnige Menschen der Wohlstandsstaaten bestimmen das Schicksal der Welt. Das ständig fordernde, selbstgefällige, energieverprassende Volk lässt der Phantasie keine Chance. Menschen ohne Bildung haben heutzutage einen so großen Anspruch an ihre Mitmenschen und die Umwelt, den sie selbst nie erfüllen werden. Eine neue Pädagogik tut not.